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4. und 5. November 1944: Bomben auf
Solingen

Im November 1944 hoffen die Solinger noch,
dass die Stadt den Krieg ohne größere
Bombenangriffe überstehen könnte.
Wuppertal und Remscheid waren ein Jahr zuvor
bombardiert worden – und vielleicht hatten die
Alliierten die Klingenstadt ja übersehen.
Aber am Samstag, den 4. November 1944
tauchen am Horizont aus Richtung Südost
britische Bomber auf. Um 14 Uhr beginnt die
Bombardierung der Solinger Innenstadt. 800
Tonnen werfen die Flieger über der Solinger
Innenstadt ab. Innerhalb von 20 Minuten
werden weite Teile der Innenstadt rund um den
alten Bahnhof vollständig zerstört.

Nach dem Krieg: Das neue Solingen

Nach dem Krieg fehlte es an Zeit und Geld, die alten
Gebäude wieder aufzubauen. Wie in vielen anderen
Städten auch, wurde in den 50er und 60er Jahren ein
neuer Stadtkern aufgebaut. Die Planer orientierten
sich dabei zwar vielfach an den alten Straßenzügen,
seinen ursprünglichen Charakter aber hatte Solingen
verloren.

Zwei Tage, die Solingen für immer
verändern

von Malte Linde

Der 4. und 5. November sind traurige Daten in
der Solinger Geschichte. An diesen beiden Tagen
wurde die Stadt bombardiert, die Innenstadt fast
vollständig zerstört. Solingen bekam danach ein
neues Gesicht.
Quelle: www1.wdr.de/studio/wuppertal

Am nächsten Tag wird die Bombardierung der
Innenstadt fortgesetzt. Weil die Alarmsysteme
weitgehend zerstört wurden, kam dieser Angriff
überraschender – und noch verheerender. Am
Abend des 5. November 1944 existiert die
Solinger Innenstadt nicht mehr.

Vor dem Krieg: Dörfliche Großstadt

Solingen war erst in den 20er Jahren durch
Eingemeindung der umliegenden Ortsteile eine
Großstadt geworden – auf dem Papier jedenfalls.
Tatsächlich war die alte Innenstadt städtebaulich noch
fast dörflich geprägt. Die Straßen waren schmal, es
gab viele Nischen und kleine Plätze. Trotzdem gab es
eine reichhaltige Architektur. Große Stadthäuser, wie
der Goebel-Bau, waren keineswegs nur im bergischen
Schieferstil errichtet worden, Gründerzeitfassaden
prägten die Hauptstraßen. Der Bahnhof war
beeindruckend.